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Medikamentöse Behandlung

Schmerzmedikamente

Die am häufigsten eingesetzten Medikamente in der Orthopädie sind schmerzlindernde, entzündungshemmende Medikamente wie z.B. Diclofenac und Ibuprofen.
Wie alle Medikamente können diese Wirkstoffe bei zu häufiger oder zu langer Einnahme Nebenwirkungen verursachen, insbesondere Schädigungen des Magens oder des Darms.
Daher sollten diese Medikamente möglichst sparsam eingesetzt werden, bei besonders empfindlichen Personen in Kombination mit einem Magenschutzpräparat.

Starke Tabletten kommen nur im Notfall zum Einsatz.

Rheumatiker oder Patienten mit anderen chronischen Schmerzerkrankungen sind jedoch häufig zu einer langfristigen Einnahme gezwungen.

Alternativ gibt es reine Schmerzmedikamente ohne Entzündungshemmung, die nur gegen den Schmerz wirken. Diese Präparate werden vor allem bei Magenempfindlichen oder als Zusatzmedikamente bei stärkeren Schmerzen verwendet.

Um möglichst wenig Medikamente einnehmen zu müssen, sollten frühzeitig andere orthopädische Heilmethoden eingesetzt werden. Dazu gehört auch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln gegen Arthroseschmerzen.

Nicht zuletzt werden auch gut wirksame pflanzliche oder homöopathische Schmerzmittel angeboten.

Spezielle Medikamente

Zu den weniger häufig eingesetzten aber teureren Medikamenten zählen die Osteoporose-Medikamente wie z.B. das Kombinationspräparat Calcium / Vitamin D oder die Bisphosphonate, die vorbeugend bzw. abhängig vom Ergebnis einer Knochendichtemessung gegeben werden.

Sehr viel seltener kommen Antibiotika bei Infektionen oder spezielle Rheumamedikamente im Rahmen einer Rheuma-Basismedikation zum Einsatz.

Dr. Wolfgang Stutz | Praxis für Orthopädie und Gelenk-Chirurgie | Lange Straße 45 | 77652 Offenburg
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