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Injektionsbehandlung

Anhaltende Schmerzlinderung durch gezielte Injektionen Injektionen bringen Medikamente genau an die Stelle, an der sie benötigt werden.

Dadurch kann wesentlich gezielter und mit einer sehr viel geringeren Dosis gegen punktuelle Schmerzen vorgegangen werden als mit Tabletten, deren Wirkstoff sich im ganzen Körper verteilt.

Injektionen mit einem entzündungshemmenden Wirkstoff in Kombination mit einem örtlichen Betäubungsmittel kommen zum Einsatz bei Entzündungen von Gelenken, Sehnen, Muskeln, Bändern oder Nerven sowohl an der Wirbelsäule als auch an Armen und Beinen. Cortison ist dabei nicht der Wirkstoff der 1. Wahl, sondern ich setze soweit möglich homöopathische Entzündungshemmer ein wie z.B. Traumeel®.

Durch Injektionen mit örtlichen Betäubungsmitteln können insbesondere im Bereich der Wirbelsäule Schmerzen anhaltend gelindert oder beseitigt werden, indem einerseits im Injektionsbereich die Muskulatur gelockert wird und andererseits überreizte Nervenfasern, die pausenlos Schmerzsignale weiterleiten, „beruhigt“ werden können. Man spricht daher von „Therapeutischer Lokalanästhesie“. Diese Injektionen müssen meist 2- bis 3-mal gegeben werden, selten öfter, um das Schmerzgedächtnis zu löschen.

Der Injektionsbehandlung mit Hyaluronsäure ist ein eigenes Kapitel gewidmet.

Typische Anwendungen

Anhaltende Schmerzlinderung durch gezielte Injektionen
  • Therapeutische Lokalanästhesie: Nervenwurzelblockaden z.B. bei Ischias-Schmerz, Intercostalneuralgie.
  • Epidurale Injektionen (in den Wirbelkanal) bei Wirbelkanalverengung.
  • Injektionen in und an entzündete Wirbelgelenke: z.B. bei aktivierter Arthrose.
  • Injektionen an entzündete Muskel- und Sehnenansätze: z.B. Tennisellbogen.
  • Injektionen in große und kleine Gelenke: z.B. Knie, Hüfte, Schulter, Sprunggelenk, Ellbogen, Daumensattelgelenk bei Entzündungen.


Dr. Wolfgang Stutz | Praxis für Orthopädie und Gelenk-Chirurgie | Lange Straße 45 | 77652 Offenburg
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Orthopädie Dr.med. W. Stutz